
Wie frühe Klänge unser Denken formen
Der promovierte Musikwissenschaftler und Kabarettist Dr. Pop beginnt sein Sachbuch Macht Musik! mit den erstaunlichen Fähigkeiten eines erst wenige Tage alten Babys, das anhand nachweislich gemessener Gehirnströme bereits auf das Erklingen von Rhythmen reagiert. Wen wundert es da noch, wenn frühzeitig mit Musik bekannt gemachte Kleinkinder in Sprachtests besser abschneiden? Unter Hinzuziehung messbarer Fakten erklärt der Autor die Bedeutung des Vorsingens, das Auswirkungen auf den Schlaf hat. Zudem fördern Wiegenlieder nicht nur das vornehmliche Ziel des Einschlafens, sondern dienen nebenbei der Sprachverarbeitung.
Musikunterricht als Gehirnjogging
Bedauerlicherweise fällt der Musikunterricht, der die Hirnstruktur verbessert und den Dr. Pop als „Gehirnjogging mit Noten“ tituliert, an den Schulen zu oft aus.








