
Ein Hilferuf und ein plötzliches Verschwinden
Seit Emma Henning mit dreiundsechzig Jahren in den Vorruhestand ging, bessert sie ihre Rente mit einem Strickkurs auf. Nichts Böses ahnend pocht es an ihrer Wohnungstür, und ihr hilfsbereiter türkischer Nachbar Demir Özgür, der sie schon lange „Omma Emma“ nennt, bittet verzweifelt um Unterstützung: Von seinem Schwager Philip weiß Demir, dass dessen Ehefrau und seine Schwester Selma seit gestern nach einem Streit verschwunden sind.
Da Selma häufig mit Hund Bosko um den Pleckenbrinksee einer Kleingartenkolonie läuft, liegt es nahe, dort nach ihr zu suchen. Beide machen sich sofort auf den Weg und treffen im Schrebergarten Philip mit der kleinen Tochter Alina an. Selbst bis zu den Knöcheln im Schlamm steckend entdeckt Emma zunächst einen pinken Flipflop, gefolgt von einem Frauenkörper im Wasser.
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